Frieden macht Schule Blog

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Museum

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 25 Aug, 2019 07:02:15
Gestern besuchte ich ein Museum. Es ist sehr interessant, was die einzelnen Städte und Regionen ausstellen. Meist geht es um Macht, Einfluss, Darstellung von Siegen, wichtigen Personen, imposanten Bauten, Erfindungen, Objekten, Kleider, Uniformen, in Mode gekommene Religionen, Verhaltensweisen und gewonnene Kriege. Nur am Rand werden Opferzahlen erwähnt und die zahlreichen Menschen, die unterbezahlt und zu schlechten Bedingungen arbeiten mussten um die nationalen und gesellschaftlichen Errungenschaften zu ermöglichen. Die tragischen Schicksale, Verwundete und Tote der einfachen Leute, die die Zeche der großartigen Siege bezahlten, werden nur am Rande erwähnt. Empfinden wir es als gerecht, dass die Siege der einen auf Kosten der anderen errungen werden? Wäre es nicht ein echter Fortschritt der Moderne, wenn wir Menschen uns versöhnen, mit uns selbst, mit Siegen und Niederlagen, wenn wir uns versöhnen mit den Mitmenschen, mit den Tieren mit der Natur. Wenn uns das gelingt, können unsere Enkel andere Museen besuchen: Museen der Versöhnung, Museen des Respekts, Museen der Menschlichkeit, Museen der Menschenwürde, Museen der Wertschätzung und Museen der Entfaltung von fairem Handel und sinnerfüllter freier Arbeit, ... Wir gestalten unsere Zukunft. Welche Museen wollen wir unseren Nachfahren später zeigen? Ich wünsche uns viel Freude um jeden Tag ein schönes Leben zu gestalten und viel Mut, Kraft und Ausdauer um eine gute Zukunft zu erfinden, zu ermöglichen und zu erleben.
Eine gute neue Woche
Gertrud Müller








Zeit

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 17 Aug, 2019 21:23:58
Diese Woche hat meine Uhr ihren Geist aufgegeben, der Tag musste schnell anders organisiert werden. Wie spät ist es, wo ist die nächste Uhr? Wir sind heute gewohnt ganz schnell auf alle möglichen Uhren schauen zu können, die Uhr am Herd, am Handy, am Telefon, am PC, auch die gute alte Kirchturmuhr gibt es noch.
Haben wir mehr Zeit, weil es viele Uhren gibt? Oder ist es nicht umgekehrt, dass all die Uhren uns in immer größere Hektik versetzen, ein neues Instrument von höher, schneller, weiter? In unserem westlichen Industrieländern erleben wir zwei Zeiten, den natürlichen Biorhythmus aller Wesen - die natürliche Zeit. Und die gesellschaftlich konstruierte Zeit: Die Arbeitszeit, Öffnungszeiten, Schulzeit, Dienstzeiten, Vertragszeiten, Fristen, Freizeiten, Parkzeiten, Strafzeiten, Begnadigungszeiten, Regierungszeiten,...
Und immer wieder kollidieren die natürliche Zeit und die konstruierte Zeit. Wir müssen aufstehen, wenn unser Biorhythmus nach Schlaf verlangt, der Autofahrer gerät in einen Stau, obwohl er es sehr eilig hat, Leben kann nicht gerettet werden, weil zur nötigen Zeit gerade das Wetter sehr schlecht ist, notwendige Reformen können nicht stattfinden, weil in dieser Zeit keine innovative Führung das System regiert, Fehler und Unfälle passieren, weil müde und überforderte Menschen zu einer Zeit arbeiten, in der sie Ruhe benötigen.
Vielleicht kann es mit der Zeit gelingen, die natürliche Zeit und die gesellschaftlich konstruierte Zeit mehr in Einklang zu bringen. Ich stehe gerne früh auf, am liebsten ohne Wecker, ich leiste gern viel, am liebsten ohne Zeitdruck und ich genieße die Tage an denen ich frei bin, auf Radltour in der Natur oder im Garten, dann genieße ich nur die natürliche Zeit: Vögel hüpfen von Ast zu Ast, die Ameisen kriechen aus der Erde, die Schnecke versucht den Weg zu überqueren. Ich genieße das Rauschen des Windes in den Bäumen, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang....
Ich wünsche uns allen die Zeit, die uns gut tut und die wir brauchen - für uns und für unsere Tätigkeiten.
Eine schöne neue Woche
Gertrud Müller



On Tour

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 10 Aug, 2019 19:32:02
Dieses Wochenende hab ich wieder eine Radltour gemacht. Man glaubt gar nicht, wer da alles mit on Tour ist: Lebensmittel-Milch-Öl-Holz-Bau-Toiletten-Gefahrguttransporter. Auf den Nebenstraßen kommen Erntemaschinen entgegen, Traktoren und diverse landwirtschaftliche Fahrzeuge. Ist der Radweg zu Ende muß ich als Radlfahrer auf Bundestrassen ausweichen, es überholen viele Autos: bunte, große und kleine, schnelle und langsame, neue und ältere Modelle. Ich überquere Bahnübergänge und höre die Züge vorbeiflitzen. Es scheint als seinen alle unterwegs. In den Ortschaften sind Fußgänger auf Einkaufstour und hin und wieder begegnen mir andere Radler. Auf den Feldern und Weiden ist das Tempo gemächlicher, die Pflanzen wachsen unmerklich langsam, Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen grasen gemütlich vor sich hin und sogar einen Storch entdecke ich auf einer Wiese. Einige Radfahrer grüßen, Kinder winken, bei einer Rast besucht mich eine Katze sie schnurrt, als ich sie streichle. Und ich habe das Gefühl mitten im Leben und glücklich zu sein. Ich wünsche uns allen immer wieder Momente in denen wir die Fülle und die Vielfalt des Lebens spüren und genießen dürfen.
Eine schöne neue Woche
Gertrud Müller



Zuviel

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 04 Aug, 2019 08:02:04

Immer wenn etwas Zuviel ist, wird es unangenehm, wenn wir zuviel essen, leiden wir an Völlegefühl und Übergewicht, wenn wir zuviel arbeiten und hetzen erscheinen Stresssymptome, wenn wir zu viel Alkohol trinken entstehen Orientierungsschwierigkeiten und Organschäden, wenn wir zu viel Geld ausgeben entwickeln wir Schulden und Armut. Wenn Personen zu viel Macht und Ansehen wollen werden sie gierig und überheblich. Unser Körper, unsere Beziehungen und unsere Umwelt leiden, wenn wir nicht mehr auf unsere Gefühle hören und aus dem Gleichgewicht geraten. Leider lernen wir als moderne Menschen zuviel Denken und wir verlernen zu fühlen. Ähnlich wie bei einer Heizung, bei der der Thermostat ausfällt sind wir nicht mehr in der Lage das Maß des Lebens zu spüren. Wir spüren nicht mehr oder viel zu spät, wenn es zu heiß wird auf der Welt, wenn die Pflanzen leiden und Wälder sterben, wir ertragen viel zu lange, dass die Städte stinken und vermissen die Tierarten nicht, die immer mehr verschwinden. Wir können wieder lernen zu fühlen, genau an dem Zuviel: wir können prüfen was ist heute zu viel, was kann ich weglassen, damit sich mein Leben wieder besser anfühlt.
Eine bescheidenere Version Mensch und eine „weniger ist mehr“ Philosophie würde uns in der zivilisierten Welt sicher gut tun. Könnten wir zudem unser zuviel teilen mit denen, die zu wenig haben, dann könnte es bald wieder besser passen auf der Welt.

Ich wünsche uns allen, dass wir immer wieder das Maß des Lebens finden, das sich gut anfühlt.

Einen schönen Sonntag und eine maßvolle und gefühlvolle Woche.

Gertrud Müller





Ernte

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 28 Jul, 2019 12:40:03

Die Bäuerin und der Bauer ernten jedes Jahr was gesäht wurde: Pflanzen, die geeignet sind um im jeweiligen Gebiet zu wachsen, Pflanzen, die als Nutz- oder Zierpflanzen gebraucht werden. Nach der Aussaat werden die Pflanzen geschützt vor Schädlingen, vor Kälte, Hitze, vor dem Überwuchern von anderen Pflanzen und vor Tierfraß. Viel Mühe und Aufwand ist nötig das ganze Jahr über, damit geerntet werden kann. In der Landwirtschaft erkennen die Menschen: was wir sähen, beschützen und versorgen, das wird zu einer guten Ernte führen. Das erfordert viel Geduld, Engagement und Ausdauer. Der „moderne“ Mensch möchte sich diese Mühe nicht mehr machen. Wenn der moderne Mensch Hunger hat braucht er nicht mehr ein Jahr vorher überlegen was er sähen kann, was er ernten möchte, er geht einfach ins Geschäft und schaut was angeboten wird. Früher mussten Männer sich bemühen einer Frau zu gefallen um ihre Gunst und ihre Liebe zu erwerben, heute werden Frauen und Sex gekauft. Früher mussten Menschen arbeiten um Geld zu erwerben heute wird gekauft, verkauft, manipuliert, gefeilscht und betrogen um an Geld zu gelangen. Viele Menschen wollen ernten ohne zu sähen, sie wollen ohne Mühe gleich die Erfolge erzielen. Viele Menschen wollen sofort wieder gesundsein, obwohl sie ihren Körper schädigen, sie wollen schnell reich und erfolgreich werden und möglichst wenig dafür tun, sie wollen freundlich behandelt werden, obwohl sie sich selbst anderen gegenüber unfreundlich oder sogar unverschämt verhalten, trotz Betrug wollen sie selbst ehrlich behandelt werden. Wenn wir mit dieser Blindheit weitermachen, werden wir Umweltkatastrophen, Lieblosigkeit und neue Formen von Kriegen ernten. Und oh Wunder langsam erkennen wir Menschen, dass Gesellschaften nicht funktionieren, wenn wir uns über alle Naturgesetze hinwegsetzen und die Regeln des liebevollen Miteinanders missachten. Vielleicht können wir alle wieder von der ursprünglichen Landwirtschaft von den Ureinwohnern lernen: wir ernten, was wir sähen. Betrachten Sie ihr Leben und überlegen Sie, was habe ich gesäht, dass ich hier und heute das Leben führe, das ich führe. Und dann überlegen Sie weiter, was möchte ich in der Zukunft ernten, was möchte ich im nächsten Jahr erleben, was müsste ich heute sähen um das zu ernten. Mit diesen zwei Überlegungen lässt sich schon so manches scheinbare Unglück wenden. Wir sind nicht mehr Opfer einer übermächtige Gesellschaft, eines vorgefertigten Schicksals und einer bedrohlichen Welt, sondern werden zum Mitgestalter des Lebens. Wir können zuerst mit einfachen Aufgaben beginnen. Überlegen Sie sich ein kleines einfaches Ziel, was möchten Sie am Ende der Woche erreichen; was muss ich tun um dieses Ziel am Ende der Woche zu erreichen. Wenn wir wieder lernen: was wir sähen das ernten wir, dann erringen wir wieder persönliche Erfolge und müssen nicht nur tatenlos zusehen wie andere ernten.

Ich wünsche uns allen, dass wir wieder lernen, dass unser Handeln Früchte trägt. Eine schöne neue Woche

Gertrud Müller




Vom Siegen

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 22 Jul, 2019 00:12:11

Viele Lottomillionäre werden anfangs als Gewinner gefeiert, wenn sie nach 3 Jahren ärmer sind als zuvor, wird sie niemand mehr als Gewinner bezeichnen. Nur wenn wir etwas gewinnen, das wir uns verdient haben durch Fleiß, Geschick, eine gute Idee, Anstrengung oder Begabung können wir verdiente Anerkennung erwarten und selbst stolz auf uns sein. Wir können auch dankbar erkennen wieviel Unterstützung wir erhalten haben: Kein Sieg wird von einer Person allein errungen. Wir brauchen eigenes Engagement und viel Unterstützung um zu siegen. Viele Menschen wollen gewinnen ohne eigenes Engagement, ohne Dankbarkeit. Glücksspiele und Wettbüros machen gute Geschäfte mit dieser Einstellung und nur wenige erkennen, dass sie auf dem besten Wege sind in eine Abhängigkeit, eine Spielsucht und eine Abwärtsspirale. Ein Gewinn ist nur etwas wert, wenn wir selbst in den Gewinn investieren und andere am Engagement und dem Gewinn beteiligen. Überlegen Sie welchen Gewinn möchten Sie erzielen: Einen Sportpokal, eine liebevolle Beziehung, einen Berufsabschluss, eine Verdienstmedaille, Gesundheit, Fähigkeiten, Sicherheit, Vermögen, Ländereien....?

Wenn wir uns vormachen wir könnten gewinnen ohne dafür irgendeinen Preis zu bezahlen, dann sind wir wie Dieb, der etwas entwendet was ihm nicht zusteht. Wenn Sie einen Wunsch oder ein Ziel haben, überlegen Sie, welches Engagement brauche ich, welche Unterstützung kann ich mir holen, was kann ich tun um meinen Wunsch, mein Ziel zu erreichen, immer und immer wieder bis sich der Wunsch erfüllt, das Ziel erreicht ist. Das sind die Bausteine für ein glückliches, erfülltes und erfolgreiches Leben. Manchmal müssen wir viel investieren bis wir gewinnen. Manchmal werden wir mutlos, oder investieren in falsche Projekte. Alles kein Problem, jeder Tag birgt eine neue Chance, ein neues Glück um unsere Ziele zu erreichen. Nur wer aufgibt oder sich unerreichbare Ziele setzt wird seine Wünsche nicht erreichen. Wenn wir realistische Ziele setzen, in das Ziel investieren, uns Hilfe holen und durchhalten bis wir das erreicht haben, was wir wollen, dann können wir nur gewinnen, auch dann wenn wir uns am Anfang schwach fühlten. Gewinn ist nicht ein Zeichen von Stärke, sondern ein Signal, dass auch der Schwache über die bisherigen Fähigkeiten und Möglichkeiten hinauswachsen kann.

Ich wünsche uns allen, dass wir Verluste und Schwächen nur als vorübergehende Erscheinungen wahrnehmen, als Preis, den wir zahlen auf dem Weg zum Gewinn. Eine gute neue Woche

Gertrud Müller



Sternschnuppen und Lichtblicke

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 14 Jul, 2019 07:02:04
Jetzt kommt wieder die Zeit der Sternschnuppen am nächtlichen Sommerhimmel. Wenn man sich etwas wünscht, während man eine Sternschnuppe fallen sieht, so sagt man, geht ein Wunsch in Erfüllung.
Ich glaube viele Menschen wünschen sich inzwischen eine freie und freundliche Welt, eine Welt in der die Menschen sich gegenseitig achten und die Natur bewahren.
Es zeigen sich Lichtblicke mitten in den weltweiten Kämpfen und der Weltuntergangsstimmung: Menschlichkeit scheint wieder einen Wert zu erhalten.
Der Konflikt mit dem Irak wird von vielen Akteuren immer wieder deeskaliert.
Bisher ist es noch zu keinem Krieg gekommen.
Die Kapitänin, die Menschen das Leben rettete wird nicht verurteilt sondern möglicherweise sogar geehrt.
Menschen, die sich für die Umwelt engagieren, werden immer weniger als ökologische Spinner verlacht, sondern ernster genommen.
In New York ist der Strom ausgefallen, die Menschen blieben dennoch gut gelaunt und fröhlich, machten Konzerte im Freien, es wurden keine Geschäfte geplündert wie bei früheren Stromausfällen.
Wird es uns gelingen, die Probleme, die wir Menschen uns selbst erschaffen haben, wieder in den Griff zu bekommen? Noch sind wir weit davon entfernt und dennoch mehreren sich die Hoffnungen: Menschen, die sich für eine bessere Welt engagieren, werden sichtbarer, spürbarer, hörbarer.
Ich wünsche uns allen auch diese Woche wieder viel Mut und Engagement, damit wir uns alle engagieren können, jeder an seinem Ort, für unsere gemeinsame Welt. Herzliche Grüße
Gertrud Müller



Ene mene mu...

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 07 Jul, 2019 12:31:27

und was spielst du?

Können Sie sich noch erinnern:„Ene mene Mu und draus bist du.“

Dieses Auszählspiel diente bei den Kinderspielen dazu denjenigen auszuwählen der eine gewisse Rolle beim gemeinsamen Spiel einnehmen durften oder mussten: eine(r) muss sich verstecken, die anderen suchen,....

Im schlechtesten Fall und bei den grausameren Spielen wurden diejenigen ausgewählt, die verspottet und gedemütigt werden.

Genau das, was Kinder als Spiele lernen, das spielen sie auch später als Erwachsene. Und Erwachsenen lernen den Kindern wieder ihre Spiele zu spielen. Eine never-ending Story!

So spielen ein Teil der Zeit angenehme und freundliche Spiele, bei denen andere mitspielen dürfen. zu anderen Zeiten werden Macht- Ausgrenzungs- und Beschämungsspiele gespielt, Spiele, die andere ausgrenzen und erniedrigen. Um Menschen besser zu verstehen und einschätzen zu können ist immer hilfreich ihre Spiele zu beobachten: welche Spiele spielen sie, zocken sie andere ab, spielen Sie ehrliche Spiele, bluffen sie, spielen sie hinterhältige Spiele, versuchen Sie andere mit ihren Spielen zu begeistern, zu verführen oder bei Spielen andere über den Tisch zu ziehen, andere zu erniedrigen oder zu beschämen? Spielen die Mitmenschen kreative Spiele, riskante Spiele oder ewig die gleichen und schon langweiligen Spiele.

Wenn wir die Spiele der anderen kennenlernen und besser verstehen, sind wir nicht mehr so anfällig Spiele mitzuspielen, die uns nicht gut tun, uns schaden, oder uns zu Verlierern machen.

Wenn wir gleich jedes Spiel mitspielen das andere anbieten, tun wir uns schwer wieder auszusteigen, wenn’s unangenehm oder gefährlich wird.

Es ist schön auch als Erwachsene zu spielen, mitspielen zu dürfen. Wir können jedoch immer prüfen, mag ich dieses Spiel mitspielen, wie kann ich aus Spielen und Spielregeln aussteigen, bringt mir das Spiel selbst etwas, oder spiele ich ein falsches Spiel mit, nur um dazu zu gehören, um mitspielen zu dürfen.
Zurzeit spielen die viele Menschen auf der Erde ein gefährliches Spiel, das mächtige Erdzerstörer-Spiel, wer kann wen zerstören und wer wird der Sieger.
Vielleicht ist es uns kollektiv möglich die grausamen Spiele zu durchschauen und nicht mehr mitzuspielen. Und es bleibt zu wünschen, dass wir schönere Spiele erfinden, in der alle mitspielen können und die Natur und das ganze Universum wieder die Achtung und Beachtung findet, die ihnen zustehen.

Ich wünsche uns allen viel Wachheit um zu prüfen, welche Spiele wir mitspielen und welche nicht. Und ich wünsche uns viel Kreativität um neue Spiele zu erfinden, Spiele, die uns Menshchen und der Natur gut tun.

Eine schöne neue Woche

Gertrud Müller





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