Frieden macht Schule Blog

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Ostern

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 21 Apr, 2019 00:15:14
Wir glauben als Menschheit alles zu wissen, und doch gibt es Mysterien,
Überraschungen, alte und neue Geheimnisse und Wunder. Und es gibt Tücken,
Fehleinschätzungen, Irrtümer, die uns zeigen so allwissend, wie wir glauben
sind wir nicht. Es ist auch nicht verwunderlich, wir können mit unserer relativ
eingeschränkten Wahrnehmungsfähigkeit nicht alles erkennen, erfassen, verstehen.
Wir Menschen könnten es einfacher haben im Leben. Wenn wir anerkennen,
dass wir neben all der Grandiosität, die wir erkannt und erschaffen haben auch
Lernende sind, übende, leidende und irrende Wesen. Wir bräuchten uns nicht mehr
verstecken voreinander, uns nicht mehr übereinander erheben, wir müssten uns
gegenseitig nicht mehr belügen oder beschuldigen. Stattdessen könnten wir
uns helfen, wenn wieder was schief gelaufen ist, uns trösten in der Not
und uns gemeinsam freuen über alle Fortschritte. Und statt enttäuscht zu sein könnten wir uns immer wieder überraschen lassen
von all dem was wir bisher nicht wussten. Auch das kann Ostern sein eine ehrlicherer Blick auf unser Menschsein, auf
unsere gemeinsame Geschichte der Verfehlungen und Erkenntnisse. Ich wünsche uns allen ein frohes Ostern und immer mehr ehrliche Erkenntnisse
wie gutes Zusammenleben gelingen kann. Frohe Ostertage Gertrud Müller




Übergänge

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 13 Apr, 2019 18:18:08

Nicht nur die Jahreszeiten sind Übergänge im Leben, wir schreiten ständig voran. Manche Übergänge werden als freudvoll empfunden wie Hochzeiten, die Geburt eines Kindes, der Schulabschluss oder eine bestandene Prüfungen. Andere Übergänge wie Unfälle, Krankheiten, Todesfälle, Verluste werden als leidvoll beschrieben. Paradoxerweise ist nicht bei allen Menschen eine Hochzeit freudvoll und ein Todesfall leidvoll. Manche Menschen fühlen sich gezwungen zu heiraten, andere gehen eine Vernunftehe ein, manchmal wird ein Todesfall als Erlösung empfunden, nach langem Leid oder wenn eine Person seinen Mitmenschen sehr grausam begegnete. Es gibt Lebensübergänge, die sich plötzlich ereignen andere werden lang erwartet oder treten nie ein. Manche Übergänge können wir planen, andere geschehen schicksalhaft und wir stehen fassungslos davor. Diese Wechselfälle des Lebens sind immer Herausforderungen und wir brauchen viel Mut und Kraft um sie zu meistern.

Begegnet Ihnen ein Mitmensch, der gerade schwierig erscheint, denken Sie daran, vielleicht ist er gerade in einer Übergangsphase des Lebens. Gelingt uns eine gegenseitige Unterstützung in all diesen Veränderungen ohne Anklage, Schuldzuweisung und Vorwürfe, dann fühlt sich das Leben schon viel besser an.

Ich wünsche uns eine gute Woche und viel Mut und Unterstützung bei den Übergängen des Lebens.

Gertrud Müller



Blütenmeer

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 07 Apr, 2019 09:36:18

1912 schenkte der der Bürgermeister von Tokio Washington 3000 Kirschbäume als Zeichen der Freundschaft zwischen Japan und Amerika. Tausende Besucher lockt das Blütenmeer jedes Jahr im Frühjahr an. Inzwischen wird durch Umwelteinflüsse und die zertreten Böden um diese Bäume befürchtet, dass sie nicht mehr blühen, vielleicht auf die Dauer nicht überleben. Das Zeichen und Symbol der Freundschaft stirbt. Ist das nicht auch in unseren Freundschaften so?

Wenn wir Freundschaft nicht pflegen, wenn wir uns keine Zeit mehr nehmen mit Freunden, im anderen Menschen nicht den Freund erkennen, dann verwelkt, verwittert, erodiert die Freundschaft. Und ist es nicht auch weltweit so, dass wir Menschen die Freundlichkeit verlieren, wenn wir nicht mehr blühen dürfen, den anderen nicht erblühen lassen, wenn Neid und Feindseligkeit zwischen uns wächst.

Vielleicht können wir heute noch lernen von dem Geschenk der Kirschblüte. Wenn wir Menschen uns freundlich begegnen, die Knospen und Blüten der anderen achten und selbst blühen, dann kann aus dieser Menschheit ein Blütenmeer werden: Blüten, die später Früchte tragen und die wieder im Einklang miteinander und mit der Natur leben.

In diesem Sinne wünsche ich uns einen wunderschönen Frühling, in dem uns die Blüten an die Freundlichkeit und Freundschaft unter uns Menschen erinnern

Eine blütenreiche Woche

Gertrud Müller

Foto: Silvia Tauchmann





Erholung

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 31 Mar, 2019 20:00:09
Heute hab ich den Tag genutzt um mich mit meiner Familie zu erholen. Vogelsingen am Morgen, Staunen über die Natur, Freude an der aufgehenden Sonne, die wieder so freundlich lacht. Es ist herrlich den beginnenden Frühling zu genießen, gutes Essen, schneebedeckte Berge in der Ferne und ein wunderschöner See. Enten, die im Wasser schwimmen und die vielen Knospen und blühenden Bäume, die den Beginn des Frühlings verkünden.
Ein Tag ist ein reicher Tag, wenn es uns gelingt die Schönheiten des Augenblicks bewusst zu erleben.
Ich wünsche uns immer wieder Momente, in denen wir die Schönheit und die Freude des Lebens erkennen.

Eine schöne Woche

Gertrud Müller


Allein?

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 24 Mar, 2019 08:00:52
Immer wieder sehen wir gerade Bilder von großen Demonstrationen. Bürger gehen auf die Straße, weil sie keinen Brexit wollen, gerechtere Verteilung der Ressourcen fordern oder andere Gesetze. In dieser Masse erscheint der Einzelne nicht mehr allein, schwach und bedeutungslos, in der Masse erscheint der Einzelne bedeutungsvoll und wichtig; gerade die Masse benötigt ganz viel gleiche Einzelne, viele Stimmen mit gleicher Meinung um Masse zu sein. Das ist der Vorteil, die Chance, die Macht der Masse. Und genau, das ist auch der Nachteil, der einzelne Demonstrant bewirkt als Mitläufer der Masse so gut wie nichts; nach der Demonstration geht jeder nach Hause mit dem Gefühl, ich bin nicht allein, es gibt ja noch so viele die auch meiner Meinung sind. Und so erscheinen Massendemonstrationen wirkungsvoll. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass sich sehr wenig ändert durch Massen und Demonstrationen. Seit den 80er Jahren sind große Friedensdemos und es gibt mehr Waffen, mehr Terroranschläge und Amokläufe als je zuvor. Kinder gehen seit Monaten auf die Straße für Umweltschutz, dann werden die Grenzwerte die unserer Gesundheit schaden angepasst und mit fragwürdigen Untersuchungen wird Bürgern vermittelt die Abgase sind ja gar nicht so schädlich. Die Journalisten decken Finanzskandale auf, Millionen empören sich, wen stört das schon, der Betrug geht weiter. Die Mächtigen interessieren sich nicht für die Massen, die demonstrieren, sondern für die Masse der Bewunderer, die Masse der Untergebenen, die Masse der Kunden, die Masse der Steuerzahler und die Masse der Wähler. Sind sie erst mal gewählt, bewundert, reich und in machtvollen Führungspositionen machen sie was sie für richtig halten. Ich frage mich was würde wohl passieren, wenn wir einfach nicht mehr Masse sind, nicht mehr in der Masse in den Krieg ziehen, nicht mehr in der Masse eine sinnlose Arbeit verrichten, als Masse nicht mehr schädliche Produkte konsumieren, nicht mehr als Masse wählen. Was würde passieren, wenn wir uns weigern einer in der Masse zu sein. Wenn statt dessen jeder sein wertvolles Potential nützt, wenn jeder sein ganz persönlich wertvolles, individuelles, sinnvolles Leben führt, eine wertvolle, sinnvolle Arbeit macht und an seinem Platz nach besten Möglichkeit und ganz individuell dazu beiträgt, dass die Welt ein besserer Ort wird. Wenn jeder Nein sagt, wenn ihm sinnlose oder schädliche Aufgaben zugeteilt werden. Wenn jeder Nein sagt zu Produkten, die der Umwelt und der Gesundheit schaden. Möglicherweise wäre diese Masse an individuellen Einzelkämpfern, die ihre kleine Welt verbessern viel wirkungsvoller. Warum wollen wir unsere Macht den Mächtigen, den Reichen und Schönen und den Führungskräften überlassen, die möglichst viele Menschen gleichschalten, die viele Gleiche brauchen, um gewählt, gebraucht und bewundert zu werden? Mächtige brauchen Abhängige um mächtig zu sein. Müssen wir uns heute noch von anderen bemächtigen lassen, geführt werden wie Schafe in der Herde und regiert werden wie einst die Untertanen in großen Reichen? Sind wir nicht längst selbstständig und erwachsen? Macht hat nur der, die oder das im Leben, was wir selbst zum Mächtigen erklären, weil wir uns ohnmächtig fühlen. In der Masse sind wir nicht mächtig wir demonstrieren nur unsere kollektive Machtlosigkeit. Vielleicht können wir uns stattdessen fragen, was kann ich jetzt, hier und heute tun um mich kräftig, gesund und machtvoll zu fühlen. Ich wünsche uns allen viel Kraft und gute Ideen um die eigene Macht zu spüren und die Welt wieder zu einem besseren Ort zu machen.
Gertrud Müller

Wandel

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 17 Mar, 2019 14:01:08

Immer wieder fallen uns die Veränderungen des Lebens und des Zusammenlebens auf: Neue Entdeckungen, technischer Fortschritt, Veränderung von Einstellungen, Moden und Werten. Die einen propagieren Fortschritt, andere Tradition. Langsame Veränderungen nehmen wir als Menschen kaum wahr und dennoch führen auch diese langsamen Veränderungen über die Jahre zu spürbarem Wandel, zeitweise zu Krisen. Bei jeder Krise und jeder Veränderung gibt es Gewinner, die von den Ereignissen profitieren oder sie nützen können, und es gibt andere die durch diese Veränderungen viel verlieren. Der Verlust von Arbeit, die Trauer und Sorge in der Familie, Konflikte mit Kollegen oder Freunden, Krankheit und Tod von geliebten Menschen machen betroffen, manch einer verliert durch Veränderungen des Lebens die eigene Existenz, die Gesundheit sogar das eigene Leben. Proteste, Terror und Gewalt sind oft die Folge von der empfundenen Ungerechtigkeit in Veränderungen. Wir Menschen haben noch unzureichende Strategien mit den Verwerfungen des Lebens umzugehen. Bisher beschuldigen und bestrafen wir uns gegenseitig, wenn sich etwas verändert. Wir könnten uns jedoch auch gegenseitig helfen, miteinander teilen und voneinander lernen, dann würde manches Leid sich sehr schnell auflösen. Das ist wohl eine der wichtigsten Lektionen des Lebens.

Diese Lektion lehren und lernen wir nicht an Schulen, nicht in Universitäten und nicht in den Betrieben. Wir lernen das Aufrechterhalten von Wissen, das Einhalten von Normen, Regeln und Gesetzen, die kaum Spielraum lassen für Wandel.

Vielleicht können wir selbst lernen positiv mit Wandel und Veränderungen umzugehen, ja sogar den Wandel mit zu gestalten. Wenn uns das gelingt, können wir uns den jetzigen Veränderungen und Krisen stellen, und den Wandel als Herausforderung für eine bessere Zukunft sehen, dann gehören wir heute schon zu den Gewinnern.

Ich wünsche uns allen viel Mut, Zuversicht, gute Ideen und Tatkraft um die aktuellen persönlichen und kollektiven Herausforderungen zu meistern.

Eine schöne, inspirierende und wertvolle neue Woche

Gertrud Müller





unten und oben rechts und links

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 10 Mar, 2019 09:57:23

Wenn wir unten vor einem hohen Gebäude stehen und hinaufblicken erscheint uns die eigene Umgebung real und der Turm da oben groß und hoch, die Turmspitze wirkt klein und weit weg. Steigen wir den Turm hinauf scheint sich alles umzukehren. Die Turmspitze wird groß und real und die da Welt da unten erscheint weit weg, entrückt, klein wie eine Puppenwelt.

Ähnlich ist es mit Sommer und Winter, im Winter können wir uns kaum vorstellen wie warm und bunt der Sommer ist, er erscheint weit weg in der spürbaren Kälte. In sozialen Situationen, in denen wir uns mit anderen wohl fühlen, können wir uns kaum vorstellen, wie sich ein Streit, ein Unfall oder ein Schaden anfühlt. Wir begegnen während eines Lebens so vielen unterschiedlichen Erfahrungen und Menschen immer wieder glauben wir, das was gerade geschieht ist die Realität und schon im nächsten Augenblick kann genau diese Realität eine ganz andere sein. Wenn wir nur die eine Situation als Realität erkennen, dann kann sich diese Situation wie unabändrlich und schicksalhft anfühlen.

Nicht nur die Welt und die Gestirne bewegen sich im Universum, auch wir selbst durchschreiten das Leben und verändern Form, Aussehen, Wissen, Beziehungen und Zugehörigkeiten. Erst wenn wir erkennen, dass wir selbst Wahlmöglichkeiten haben, wohin wir gehen und wie wir uns entwickeln möchten, können wir mutige und individuelle Entscheidungen treffen: wo will ich mich aufhalten? Oben oder unten in der Mitte, rechts oder links. Mit welchen Menschen fühle ich mich wohl? Welche Tätigkeit macht mir Freude. Wo möchte ich verweilen, wohin möchte ich als nächstes gehen?

Wenn wir unsere Gefühle empfinden und das Leben steuern können, dann erkennen wir das Leben ist nicht absolut, statisch und schicksalhaft; wir blicken nicht mehr neidvoll in die Höhe und sagen, die haben es gut und wir blicken nicht mehr verächtlich nach unten und sagen wie gut, dass ich hier oben bin.

Wenn wir gelernt haben, dass wir unser Leben selbst entscheiden, dann gehen wir nach oben, wenn wir eine schöne Aussicht wollen und nach unten, wenn wir unter Leuten sein möchten, aufs Land wenn wir Ruhe brauchen und in der Stadt wenn wir Lebendigkeit erleben möchten. Wir verharren nicht mehr schicksalhaft in Situationen, die uns nicht gefallen, sondern gestalten das Leben in einer wertvollen Weise. Und wenn wir das gut können, ist es nicht mehr wichtig, ob unten oder oben, rechts oder links dann können wir uns von jedem Standpunkt aus bewegen, überall ein erfülltes und ein liebevolles Leben anstreben und gestalten.
Viel Spass und gute Orientierung auf unseren Wegen durch Raum und Zeit!
Gertrud Müller Photo Dr. Madlen Wollersheim





Das Leben spielen

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 03 Mar, 2019 11:07:21

Jetzt im Fasching ist es wieder so weit, die Menschen spielen Leben, werfen sich in andere Rollen, andere Kleider, versuchen andere zu verführen, betrinken sich um Spaß zu haben.
So sehr ich allen Menschen Lebensfreude gönne, so erinnert mich der Fasching auch immer wieder an Kleinkinder.
Auch kleine Kinder spielen Kaufladen, Prinzessin, Kasperltheater und versuchen so mit der Zeit die Rollen und das Theater des Lebens zu verstehen und zu spielen.
Warum spielen auch die großen Menschen im Fasching so ein Theater mit Rollenspielen?
Vermutlich, weil wir uns gern am Leben erfreuen möchten und das im Alltag sehr wenig schaffen. Die erwachsenen Rollen, die wir uns angeeignet haben sind zu eng geworden über die Jahre, zu langweilig, ausgetreten wie alte Schuhe. Wir fühlen uns eingesperrt nicht wohl in unseren oft sehr zwanghaften und angstbesetzen Rollen und wir spüren es wird sich nichts verändern, weil sich die schwerfälligen Gesellschaften kaum verändern wollen und die Einzelnen kaum Einfluss gewinnen können. Vielleicht spielen die Menschen deshalb Fasching, vielleicht versuchen sie ein freies Leben zu üben.
Die kleinen Kinder lernen durch ihre Spiele und die verschiedenen Rollen sich an unterschiedliche Rollen anzupassen.
Vielleicht wollen wir als Erwachsen lernen uns wieder aus unseren festgefahrenen Rollen zu lösen, über unsere bisherigen Rollen hinauszuwachsen, uns in andere Rollen hinein zu fühlen.
Vielleicht ist es mit dem Fasching ähnlich wie mit der Raupe und dem Schmetterling. Wenn wir unsere Raupenrollen verlassen, dann können wir spielen, bunt und frei sein. Vielleicht üben wir im Fasching nur, wie sich eine freie und bunte Gesellschaft anfühlen kann. Wie die Kinder das Erwachsen werden üben, lernen und üben Erwachsenene durch Theater, Fasching, Kino, Film eine Welt von Morgen, eine Welt die sich gut anfühlen kann. Wenn wir die heutigen kämpferischen Science fictions anschauen und die Menschen befragen so ist die Zukunft angstbesetzt.
Vermutlich ist diese Angst sogar berechtigt, weil wir spüren, dass wir in unseren alten engen Rollen und den schwerfälligen Gesellschaften nicht glücklich werden. Vielleicht tragen wir durch unseren Humor durch unsere gespielten Rollen dazu bei, dass eine neue Generation heranwachsen kann. Eine Generation, die uns zeigt, dass es auch eine andere Zukunft und andere Formen des Zusammenlebens geben kann. Vielleicht gelingt es uns eines Tages, eine Zukunft zu gestalten, die frei und bunt ist, gesund und glücklich wie wir uns das bei der Raupe vorstellen, die das Schmetterlingsdasein erreicht hat.

Eine schöne neue Frühlingswoche!

Gertrud Müller















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