Frieden macht Schule Blog

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Neustart

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 13 Jan, 2019 10:37:21
Vor allem zu Beginn des neuen Jahres denken wir, heuer soll es besser werden. Wir wollen etwas verändern: Wann und wie gelingt ein Neustart?
Wollen wir umziehen, andere Beziehungen eingehen, andere Aus- und Weiterbildungen machen, mehr Geld verdienen, mehr Ansehen gewinnen, den Traumpartner finden....? Wir glauben die wichtigen Veränderungen finden außen statt. Wenn wir dann etwas verändert haben, stellen wir fest so anders wie vorher ist es gar nicht. Die größten Veränderungen finden zuerst in unseren Inneren statt, in der Art wie wir uns selbst, dem Leben, den andernen und der Welt begegnen. Es ist die Art der Wahrnehmung, die innere Brille, die dazu führt, dass ich mich ärgere über meinen Körper, meine Krankheit, mein Schicksal, die Grausamkeit der Welt, meine Mitmenschen. Es ist die innere Einstellung, die mich wütend sein lässt, die mir sagt, dass ich dem Leben und anderen nicht verzeihen kann. Wir wissen längst, wir werden die Welt, die Schatten des Lebens, unsere Fehler, die Vergangenheit und die anderen Menschen da draußen nicht in diesem Moment verändern. Was wir wirklich verändern können ist unsere eigene Einstellung, unsere persönliche Art die Welt zu sehen und unser Art der Welt da draussen zu begegnen. Wenn wir im anderen, im Leben oder im eigenen Körper den Feind sehen, ihn abwerten, ihm unsere Hilfe oder ein Gespräch verweigern, ihn abweisen, verurteilen, ihn kontrollieren wollen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der andere feindselig über uns denkt und sich feindselig verhält. Der eigene Körper wird schmerzen, wenn wir ihn nicht liebevoll und freundlich behandeln,ihn überfordern, ihm keine Ruhe gönnen, ihn nicht bewegen oder ihn nicht gut ernähren. Das Leben wird uns nicht wohl gesonnen sein, wenn wir uns ständig beklagen, nur das Schlechte im Leben sehen und erwarten. Und wenn wir anderen Menschen feindselig, mürrisch, strafend und feindselig begegnen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie das auch mit und so machen.
Erkennen wir im Leben in unserem Körper und in anderen Menschen den Freund ändert sich vieles. Den sympathischen Freund, werden wir anlächeln, ihm dankbar sein, ihn unterstützen, ihm sein Verhalten nicht als schuld- und fehlerhaft anrechnen. Wenn wir ein Freund sind ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Leben unser Körper und andere Menschen in uns den Freund entdecken, den sympathischen und netten Menschen. Wenn wir anderen helfen, kommt es häufiger vor, dass auch uns geholfen wird. Wenn wir anderen verzeihen und immer wieder dankbar von anderen lernen, werden auch die anderen lernwilliger sein. Wollen wir wirklich etwas verändern im Leben und auf unserem Planeten? Wenn du einen Beitrag leisten möchtest fange heute an: Versuche das Leben zu lieben wie eine guten Freund. Versuche deinen Körper zu danken wie einem guten Freund, für alles was er täglich tut. Versuche in allen Menschen das Gute und Liebevolle zu entdecken. Achte gut darauf, dass es anderen nicht gelingt dir zu schaden. Und wenn sich jemand schlecht verhält, versuche dich das nächste mal besser zu schützen und danke ihm, dass er dir gelehrt hat dich besser zu schützen; Denke daran: ich war selbst auch schon wütend, ärgerlich, unzuverlässig und lieblos. Stelle dir vor diesen Neustart macht ab heute jeder, dann können wir die Welt an einem Tag verändern. So schnell wird es nicht gehen. Wenn wir jedoch üben, lernen und es immer wieder versuchen dem Leben und der Welt ein guter Freund zu sein, dann können wir ein freundliche und freie Welt gestalten für uns selbst und die anderen da draussen. Viel Spaß und Freude beim Neustart.
Gertrud Müller




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