Frieden macht Schule Blog

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Blütenmeer

Frei denken - nicht mitlaufenPosted by Dr. Gertrud Müller 07 Apr, 2019 09:36:18

1912 schenkte der der Bürgermeister von Tokio Washington 3000 Kirschbäume als Zeichen der Freundschaft zwischen Japan und Amerika. Tausende Besucher lockt das Blütenmeer jedes Jahr im Frühjahr an. Inzwischen wird durch Umwelteinflüsse und die zertreten Böden um diese Bäume befürchtet, dass sie nicht mehr blühen, vielleicht auf die Dauer nicht überleben. Das Zeichen und Symbol der Freundschaft stirbt. Ist das nicht auch in unseren Freundschaften so?

Wenn wir Freundschaft nicht pflegen, wenn wir uns keine Zeit mehr nehmen mit Freunden, im anderen Menschen nicht den Freund erkennen, dann verwelkt, verwittert, erodiert die Freundschaft. Und ist es nicht auch weltweit so, dass wir Menschen die Freundlichkeit verlieren, wenn wir nicht mehr blühen dürfen, den anderen nicht erblühen lassen, wenn Neid und Feindseligkeit zwischen uns wächst.

Vielleicht können wir heute noch lernen von dem Geschenk der Kirschblüte. Wenn wir Menschen uns freundlich begegnen, die Knospen und Blüten der anderen achten und selbst blühen, dann kann aus dieser Menschheit ein Blütenmeer werden: Blüten, die später Früchte tragen und die wieder im Einklang miteinander und mit der Natur leben.

In diesem Sinne wünsche ich uns einen wunderschönen Frühling, in dem uns die Blüten an die Freundlichkeit und Freundschaft unter uns Menschen erinnern

Eine blütenreiche Woche

Gertrud Müller

Foto: Silvia Tauchmann






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